SQL

SQL ist eine Datenbanksprache zum Bearbeiten von Datenbeständen

SQL ist die Abkürzung für Structured Query Language und ist eine Datenbanksprache zur Erstellung von Datenbankstrukturen in relationalen Datenbanken und zum Bearbeiten und Abfragen der darauf basierenden Datenbestände. Das bedeutet: Mit SQL kann man Daten aus einer Datenbank selektieren, eintragen, aktualisieren und auch wieder löschen. Außerdem lassen sich mit SQL Datenbank-Tabellen erstellen, modifizieren und wieder löschen. SQL ist in den Grundzügen für Programmierer einfach zu lernen. Je komplexer die Anfragen die Datenbank, desto komplexer fallen auch die SQL-Queries aus, also die Abfragen an die Datenbank.

SQL hat sich inzwischen zum Standard entwickelt

SQL wurde in den 1970er bei IBM entwickelt und in der Zwischenzeit durch das American National Standards Institute (Ansi) standardisiert. Der „Sprachumfang“ von SQL ist riesig und das ist einer der Gründe, warum es kaum Konkurrenz zu diesem Standard gibt. SQL-Abfragen werden als String einer Funktion von PHP übergeben, die diese dann an die Datenbank weiterleitet und ausführen lässt. SQL basiert als Datenbanksprache auf der relationalen Algebra, ihre Syntax ist einfach aufgebaut und von der Wortwahl her an die englische Umgangssprache angelehnt. In der Bezeichnung SQL ist das englische Wort “query” (Abfrage) enthalten. Mit Abfragen werden Daten in der Datenbank abgerufen und dem Benutzer mittels einer Anwendersoftware bereitgestellt.

Weitere Informationen zum Thema SQL finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/SQL

SQLite

Lite ist eine Programmbibliothek mit einem Datenbanksystem

SQLite ist eine Implementierung einer SQL-Datenbank. Anders ausgedrückt ist SQLite eine Programmbibliothek, die ein relationales Datenbanksystem enthält. SQLite ist komplett in C geschrieben, es sind aber auch Schnittstellen zu fast allen anderen gängigen Programmiersprachen verfügbar. SQLite ist freie Software und wird von großen Open Source Projekten wie Amarok, Pidgin und Firefox (ab Version 3), aber auch von kleineren Programmen wie MyNotex oder Yarock genutzt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Closed Source Projekten, die SQLite einsetzen, wie beispielsweise das iPhone.

SQLite enthält keine vollständige Implementierung des SQL-Standards, jedoch reicht für die meisten Anwendungsfälle der vorhandene Funktionsumfang völlig aus. Wenn es darum geht, große bis sehr große Datenmengen zu verwalten,  beispielsweise eine Datenbank mit vielen Tabellen und mehreren Tausend Einträgen, so ist SQLite dazu zwar grundsätzlich in der Lage, allerdings dann nicht mehr besonders performant. Besonders dann nicht, wenn quasi-parallele Schreibvorgänge benötigt werden. Ein echter Mehrbenutzerbetrieb, bei dem mehrere Benutzer gleichzeitig einen Datensatz, also eine Datenbankdatei, bearbeiten, ist dadurch nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Für diese Anwendungsfälle eignen sich dann große Datenbanken wie PostgreSQL, MariaDB oder MySQL besser.

SQLite ist schlank, schnell und zuverlässig

Für den Anwender von SQLite sind mehrere Aspekte von zentraler Bedeutung:    Die gesamte SQLite Datenbank befindet sich in einer einzigen Datei, für die Anzeige und Bearbeitung von SQLite Daten muss keine Server Software installiert werden. Und: Eine Client/Server Architektur wie bei herkömmlichen relationalen Datenbankmanagementsystemen gibt es hier nicht. Das bedeutet: Jegliche Konfiguration entfällt aufgrund dieser Besonderheiten. Bei SQLite handelt es sich demnach um eine Datei basierende Datenbank, deren Grundgerüst nur wenige hundert KB gross ist. Auf den Nenner gebracht kann SQLite mit den Prädikaten “schlank, schnell, zuverlässig” charakterisiert werden.

Aber bei SQLite gibt es auch einige Einschränkungen. Insbesondere ist es nicht möglich, in der Datenbank Benutzer und Zugriffsberechtigungen zu verwalten. Für Datenbankdateien gelten die Zugriffsberechtigungen des Dateisystems.

Weitere Informationen zum Thema SQLite gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/SQLite und auf der Website des Herstellers https://www.sqlite.org/