Der IT-Systemadministrator übernimmt fünf wichtige Aufgabenbereiche im Unternehmen.

Die fünf wichtigsten Aufgabenbereiche eines IT-Systemadministrators und ein Tipp zum Kostensparen

Vor ca. zwei Wochen fand am letzten Freitag im Juli der traditionelle „Sysadmin Appreciation Day“ statt. Dieser wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um die Arbeit der Systemadministratoren in den Unternehmen zu würdigen. Aber worum kümmert sich genau ein solcher Administrator und wieso ist dieser so wichtig?

Der Beruf IT-Systemadministrator ist heutzutage sehr gefragt. IT-Systeme werden immer komplexer, dadurch werden immer mehr Spezialisten mit spezifischem Fachwissen in unterschiedlichen IT-Bereichen benötigt. Manchmal werden auch mehrere Systemadministratoren in einem größeren Unternehmen mit einer umfangreichen IT-Infrastruktur eingesetzt. IT-Systemadministratoren agieren als Allrounder und müssen sich in verschiedenen Aufgabengebieten auskennen. Um technischen Support leisten zu können und Netzwerksysteme zu etablieren, müssen IT-Administratoren umfangreiche Kenntnisse in Programmiersprachen wie Java oder PHP besitzen.

Ziel dieses Artikels ist, Ihnen die wichtigsten Funktionen eines IT-Systemadministrators im Unternehmen zu erläutern und anschließend auf entscheidende Maßnahmen für Kosteneinsparungen einzugehen.

Wichtige Aufgaben eines Systemadministrators

Wissen Sie, welche die zentralen Aufgaben eines IT-Systemadministrators sind und wie dieser Ihren Betrieb unterstützen kann? Im Folgenden schauen wir uns die fünf wichtigsten Aufgabenbereiche eines IT-Systembetreuers an.

#1: Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der IT-Systeme

Um den besten Zustand der IT-Systeme in einem Unternehmen gewährleisten zu können, wird ein IT-Systemadministrator mit der Betreuung dieser beauftragt. Hier geht es insbesondere um die Aufrechterhaltung der IT-Systeme, sodass die Unternehmensprozesse und die interne Kommunikation bestmöglich unterstützt werden. Die Erreichbarkeit eines Systemadministrators ist von besonderer Wichtigkeit, um bei einem Systemausfall die sofortige Wiederherstellung zu garantieren.

#2: Der IT-Systemadministrator installiert und konfiguriert neue Software

Eine weitere und ebenso wichtige Aufgabe ist die Bereitstellung der Unternehmenssoftware. Der IT-Administrator ist für die Installation und Konfiguration der genutzten Programme zuständig. Er muss den Mitarbeitern die neue Software zur Verfügung stellen sowie die Funktionsfähigkeit der Programme auf den Unternehmensrechnern sicherstellen. Er muss die Software als auch die Hardware des Unternehmens auf dem neuesten Stand halten.

#3: Berater für technische Angelegenheiten der Nutzer

Oft müssen Mitarbeiter in neue Software eingewiesen werden oder benötigen Unterstützung bei der täglichen Nutzung der Programme. Darin besteht ebenfalls eine wichtige Aufgabe für den Systemadministrator. Er muss zu den Kernzeiten des Unternehmens ständig erreichbar sein, damit der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang und zu jeder Zeit gewährleistet ist.

Unter diesen Aufgabenbereich gliedert sich auch die Erteilung von Zugriffsrechten an die Mitarbeiter für die Anwendungen, die im Unternehmen genutzt werden. Die Administration der Zugriffsrechte spielt in der Informationstechnik eine wichtige Rolle, da IT-Experten oft weitreichende Sicherheitsbefugnisse erhalten und aufgrund dessen vertrauliche Unternehmensdaten einsehen können.

#4: Überwachung der Systemleistung durch den IT-Administrator

Die Überwachung der Systemleistung ist eine grundlegende Aufgabe für den IT-Administrator, da die Systeme im Unternehmen jederzeit funktionsfähig sein müssen. Bei einem Systemausfall muss der Administrator auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichbar sein. Unter diesen Aufgabenbereich fällt auch die Datensicherung sowie die damit verbundene Umsetzung neuer Sicherheitskonzepte.

Das Thema IT-Sicherheit rückt seit einigen Jahren immer weiter in den Vordergrund und Unternehmen erkennen zunehmend die Gefahren, die durch Sicherheitslücken entstehen können. Diese potenziellen Gefahren gilt es auch als Systembetreuer zu erkennen und zu beheben.

#5: Fehlerbehebung für gemeldete Probleme

Wenn Probleme durch Mitarbeiter gemeldet werden, müssen diese schnellstens durch den IT-Systemadministrator behoben werden. Der IT-Administrator sollte aufgrund seiner umfangreichen Fachkenntnisse, selbstständig aufkommende technische Schwierigkeiten lösen können. Alle Supportanfragen gehen zunächst an den Systemadministrator, dieser ist für den First- sowie Second-Level-Support zuständig. Er ist in jedem Fall die erste Anlaufstelle für technische Fragen und für die Koordination der Fehlerbehebung zuständig.

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt für IT-Systemadministratoren

Als IT-Systemadministrator kann man sich über fehlende Job-Angebote nicht beklagen. Die ungebremste Technologisierung der Geschäftswelt sorgt für eine kontinuierlich steigende Nachfrage. Gleichzeitig gibt es immer mehr Felder, auf die sich ein IT-Systemadministrator spezialisieren kann. Allrounder dieser Berufsgruppe, die eine große Breite an Technologien auf hohem Niveau abdecken, findet man immer seltener und sie sind auch dementsprechend teuer.

Ein guter IT-Systemadministrator hat zwar in der Regel die Fähigkeit, sich auch in neue Systeme schnell einzuarbeiten, doch ist dies nicht unbedingt immer der beste Weg. Viele Unternehmen beschäftigen aus diesem Grund Teams mit Spezialisten für die verschiedensten Bereiche.

Ein IT-Systemadministrator kümmert sich dann etwa um das interne Firmennetzwerk und Arbeitsplatzrechner und ein anderer IT-Systemadministrator ist für Web-Server und Cloud-Technologie zuständig. Da serverseitig in vielen Firmen sowohl Linux als auch Windows Systeme zum Einsatz kommen, sollte man das Management beider Bereiche auch jeweils spezialisierten Experten übertragen.

IT-Systemadministrator vs. Online Admin

Website-Management ist ein davon komplett getrennt zu betrachtender Bereich, den wiederum andere Administratoren übernehmen sollten. Die dafür nötigen technischen Kenntnisse unterscheiden sich sehr stark von denen, die für Betriebssysteme, Netzwerktechnik, Hardware und Anwendungssoftware benötigt werden. Einen IT-Systemadministrator sollte man mit dieser Aufgabe nicht befrachten, da Ihm dann oft die Zeit für Wichtigeres fehlt.

Für die Verwaltung von WordPress, Magento, Microsoft Dynamics, Microsoft SharePoint, Office 365, Microsoft Azure, Amazon AWS und die zunehmende Anzahl der in einer Firma genutzten Online-Dienste nutzt man besser einen dafür ausgewiesenen Spezialisten. Im Einzelfall kann man die Aufgabe auch einzelnen Mitarbeitern oder Führungskräften übertragen, soweit die entsprechenden Kenntnisse vorhanden sind.

Als Experte auf Abruf und / oder als Verantwortlicher für einen konkreten technischen Bereich, ist ein Systemadministrator heute oft eine hochspezialisierte Servicekraft. Viele Unternehmen greifen für aus der Ferne steuerbare Technologien aus Kostengründen gerne auf einen Offshore-Systemadministrator zurück. Die Liste an Einsatzgebieten, bei denen dies Sinn macht, wächst durch den aktuellen Trend hin zu Cloud-Software Jahr für Jahr. Hier nur ein paar Beispiele.

Remote IT-Infrastruktur Management

Ein Großteil moderner IT-Infrastruktur lässt sich heutzutage problemlos von außerhalb überwachen und auch warten. Ein Remote-Systemadministrator, eingebunden in ein lokales Team, kann bestimmte IT-Bereiche aus der Ferne betreuen und erschließt dadurch Kostenvorteile und Synergieeffekte. Besteht aufgrund verschiedener Zeitzonen ein entsprechender Zeitunterschied, lässt sich so ein 24h-Betrieb ohne Ausfallzeiten und Beeinträchtigungen kostengünstig sicherstellen.

Enterprise Security Lösungen

Der Schutz von Firmengeheimnissen, Daten von Kunden und Mitarbeitern oder der technischen Infrastruktur vor Hackerangriffen ist durch die starke Verzahnung zahlreicher vernetzter Softwareprodukte nur sehr schwer dauerhaft möglich. Ein auf Sicherheit spezialisierter Systemadministrator kann durch routinierte Update- und Wartungsarbeiten, spezielle Überwachungstools und gezielte Tests das Sicherheitsniveau deutlich und dauerhaft anheben.

Für den Fall, dass es trotz aller Schutzmaßnahmen zum Sicherheits-GAU kommt, hilft ein auf IT-Forensik spezialisierter Sicherheitsprofi weiter, den man gezielt mit einem entsprechenden Auftrag betreut. Er arbeitet mit dem mit der Sicherheit betrauten Systemadministrator zusammen, um den Fall aufzuklären, Schäden zu begrenzen, und die IT für die Zukunft noch besser abzusichern.

Microsoft Software Management

Microsoft bietet seit 2010 seine Cloud-Computing-Plattform Azure an, die sowohl On-Premises, also auf eigenen Servern, als auch via Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) oder Software as a Service (SaaS) auf Microsofts Cloud-Servern genutzt werden kann.

Die Aufwändige Einrichtung und Steuerung übernimmt ein speziell geschulter Azure Systemadministrator, der sich mit dieser neuen Technologie gut auskennt.

Auch für Microsoft SQL Server, SharePoint oder Microsoft Windows Server kann man einen passenden Systemadministrator als Remote-Servicekraft beschäftigen.

IT-Systemadministrator für das Cloud-Management

Unternehmen, die sehr stark auf neueste Cloud-Technik setzen, kommen um einen darauf spezialisierten IT-Systemadministrator kaum herum. Die oft noch sehr jungen Technologien und Produkte erfordern meist ein ganz eigenes Profil, für das ein etablierter IT-Systemadministrator oft nur unzureichend qualifiziert ist.

Dies trifft insbesondere auf Cloud-Dienstleistungen wie Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) oder Software as a Service (SaaS) zu, die verstärkt in der Geschäftswelt Einzug halten. Es hängt von der jeweiligen Strategie und Komplexität der Implementierung ab, ob dauerhaft entsprechendes Experten Know-how benötigt wird, oder die temporäre Beschäftigung eines Cloud Administrators dafür ausreicht.

Da innerhalb von Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure, Amazon AWS, Citrix oder VMware vCloud Air klassische Betriebssysteme wie Windows oder Linux virtuell betrieben werden, kann in bestimmten Fällen ein Hauptverantwortlicher IT-Systemadministrator nach der Einrichtung und Schulung durch einen Profi die generelle Steuerung übernehmen.

Durch Outsourcing zum passenden IT-Systemadministrator

Der Bedarf an gut ausgebildeten Systemadministratoren steigt kontinuierlich, da die Komplexität der IT-Systeme in Unternehmen stetig zunimmt. Bei sehr komplexen IT-Infrastrukturen werden mehrere Systembetreuer benötigt, die jeweils spezifische Kenntnisse in ihren zugeteilten Aufgabenbereichen mitbringen müssen. Aufgrund der wechselnden Anforderungen, die an die Administratoren gestellt werden, sind IT-Systemadministratoren oftmals mit hohen Kosten verbunden.

IT-Administratoren müssen stets auf dem aktuellen Wissensstand der IT-Systembetreuung sein. Das Durchschnittsgehalt eines IT-Administrators in Deutschland beträgt ca. 45.000 €, ein Senior-Administrator in einem großen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern kann jedoch auch 80.000 € pro Jahr verdienen.

Einen IT-Systemadministrator als Freelancer zu beauftragen ist mit einem Stundensatz von ca. 70€/Stunde teurer, als ein festangestellter Mitarbeiter. Zudem erschwert sich die Suche nach geeigneten Mitarbeitern mit einem hohen Spezialisierungsgrad.

Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, lohnt sich ein Blick ins Ausland: Genauer gesagt nach Indien, welches das größte IT-Outsourcing-Land der Welt ist. Dort werden Sie schnell fündig nach einem hoch qualifizierten und zu Ihrem Unternehmen passenden IT-Systemadministrator. Um keine finanziellen Risiken einzugehen, empfiehlt es sich, einen erfahrenen Outsourcing-Personaldienstleister mit der Suche zu beauftragen.

Ein bewährter Outsourcing-Anbieter in Deutschland ist die outsourcing4work GmbH, die über langjährige Kontakte zu indischen Partnerunternehmen verfügt. Hier werden Ihnen erfahrene indische IT-Systemadministratoren und andere IT-Fachkräfte angeboten. Die Arbeitsergebnisse dieser IT-Experten sind durch ein transparentes Zeitabrechnungssystem zu jeder Zeit einsehbar. Alle Verträge schließen Sie in deutscher Sprache und nach deutschem Recht ab. Somit gehen Sie kein finanzielles Risiko ein.

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