Open Source CMS

Open Source CMS, Kommerzielle CMS und Outsourcing

Open Source CMS (Content Management Systeme) gibt es wie Sand am Meer. Da sie vollkommen kostenlos erhältlich sind, lässt sich damit bei der Website-Entwicklung eine Menge Geld sparen.

Es hängt jedoch vom konkreten Webseiten-Typ und der Content-Planung ab, ob sich ein Open Source CMS oder ein kommerzielles CMS besser eignet. Welche Vorteile und Nachteile einzelne Open Source CMS mit sich bringen, sollte man deshalb genau wissen. Dies trifft besonders auf Projekte mit knappen Budgets zu, die mit Hilfe von Outsourcing realisiert werden sollen.

Open Source CMS sind mittlerweile führend

Noch um die Jahrtausendwende waren proprietäre Content Management Systeme noch eher die Ausnahme als die Regel. Gerade anspruchsvolle Medienseiten benötigten Funktionen, die in Open Source CMS nicht oder nur unzureichend verfügbar waren. Die meisten dieser Eigenentwicklungen wurden bzw. werden inzwischen aber durch fremde Lösungen ersetzt.

Heute sind es vor allem Großunternehmen mit stattlichen Budgets, die auf kommerzielle CMS setzen. Dafür gibt es einige Gründe:

Umfassender Funktionsumfang Out-of-the Box: Eigentlich alle Open-Source CMS bringen nur grundlegende Funktionen mit und müssen aufwändig mit externen Templates und Plugins erweitert werden. Daraus entstehen gewisse Abhängigkeiten und technische Schwierigkeiten. Werden essentielle Plugins nicht mehr weiterentwickelt, kann das zu etwa zu Problemen und Mehraufwand führen. Kommerzielle CMS sind hier oft von Haus aus besser ausgestattet und garantieren durch regelmäßige Updates, dass eine Website auch in der Zukunft keine Probleme macht.

Einheitliche, integrierte Benutzeroberfläche: Bei kommerziellen CMS ist alles aus einem Guss. Die einzelnen Module, Funktionen und Menüs sind aufeinander abgestimmt, was die Handhabe deutlich erleichtert.

Sicherheit: Während Open Source CMS durch fachkundige Entwickler gezielt gegen mögliche Hackerangriffe geschützt werden müssen, garantieren kommerzielle CMS meist ohne Mehraufwand einen höheren Sicherheitsgrad.

Kundensupport: Professioneller Support ist bei kommerziellen CMS meist inklusive, oder man kann ein entsprechendes Abo buchen. Bei Open-Source-CMS muss man sich einen passenden Anbieter erst suchen.

Dies sind nette Vorteile, die man allerdings auch teuer bezahlen muss. Darüber hinaus geht man gerade bei aufwändigen Web-Projekten mit kommerziellen CMS eine langfristige Abhängigkeit ein. Sollte der Entwickler die Software nicht mehr oder nur unzureichend weiterentwickeln, oder die Preise für Updates erhöhen, kann dies sehr teuer werden.

Es gibt aber dennoch eine Reihe interessanter kommerzieller Content Management Systeme. Die wichtigsten, die es hier zu erwähnen gilt sind unserer Meinung nach:

CraftCMS (basiert auf Microsoft.NET 3.5, genutzt von Netflix, Salesforce, Oakley),

ExpressionEngine (genutzt von RedCarrot und BeerQuest),

Sitecore (genutzt von Barfoot & Thompson, Goodman, Brooklyn Law School),

Kentico (basiert auf ASP.NET, genutzt von Roland, Canadian Red Cross, UNICEF Australia, Hyundai Deutschland),

CushyCMS (Kunden: WebAdore, 9GDesign, DayDream Designs, KTF Design),

Siteleaf (Kunden: The Creative Independent, Shopping Mates, NODAY, FiftyThree Press),

Sitefinity (Kunden: A little bird told me, TATA Global Beverages, Redpack, Hello Bank),

EPiserver (Kunden: PizzaHut, DOLBY, YAMAHA, Mudpie),

Magnolia und

Adobe Experience Manager.

Outsourcing für Content Management Systeme

Wie der Blick auf die Referenzkunden dieser kommerziellen CMS verrät, sind dies meist große Unternehmen mit entsprechend Kapital. Für entsprechenden Komfort sind diese bereit, auch tiefer in die Tasche zu greifen und kaufen neben der Software meist die professionelle Einrichtung und den Service mit ein.

Wer aus Kostengründen die Website-Entwicklung auslagern möchte, kann dies zwar ebenfalls mit kommerziellen Systemen tun. Auch hier findet man entsprechendes externes Fachpersonal. Die Entscheidung für ein kommerzielles CMS ist dann aber meist ein wenig widersprüchlich.

Denn die größten Einsparpotentiale erreicht man erst durch den Einsatz eines kostenlosen CMS mit großer Verbreitung. Hier findet man weltweit spielend leicht geeignete und vor allem auch günstige Profis. Und wenn man die Sache richtig angeht, stehen die kostenlosen Systeme ihren kommerziellen Pendants in nichts nach.

WordPress ist hier an allererster Stelle zu nennen. Sie wissen sicher von der großen Bekanntheit von WordPress. Dass mit dem inzwischen dreizehn Jahre alten CMS aber mehr als ein Viertel des ganzen Internets betrieben wird, überrascht viele dann doch. Unter allen CMS, und es gibt hier weit mehr als hundert, hält WordPress einen Marktanteil von fast 60 Prozent.

Mit Joomla, Drupal, Typo3 gibt es aber neben WordPress darüber eine Reihe ebenfalls sehr beliebter Open Source CMS. Sie setzen fast alle auf den gleichen modularen Ansatz aus CMS-Software mit Backend und zusätzlich verfügbaren Design-Templates und Plugins für Sonderfunktionen.

Setzt man auf eines dieser Open Source CMS, kann man leicht einen professionellen Web-Entwickler oder eine Agentur finden, die darauf aufbauend eine professionelle Website mit allen Extras und umfangreichen Backend-Funktionen realisiert. Entscheidet man sich dann noch für Offshore-Outsourcing nach Indien, muss das auch gar nicht teuer sein.

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