XML

XML ist eine Markierungssprache zur strukturierten Darstellung von Daten

XML – die Abkürzung steht für Extensible Markup Language – ist eine Markierungssprache, deren Zweck darin besteht, Daten strukturiert darzustellen. XML ist ein Format für alle Art von Daten: Briefe, Rechnungen, Adressen, Börsenkurse, ganze Datenbanken oder Grafiken können mit einem Dateityp gespeichert werden. Bei HTML geht es dagegen primär um die optische Darstellung der Daten. Mit XML alleine kann man nichts erreichen, XML ist aber ein Standard, der von vielen Softwarepaketen und Programmiersprachen unterstützt wird, so dass er auf verschiedenen Medien, Browsern, Smartphones und Druckern dargestellt werden kann. Mit XML gelingt es, durch eine Veränderung der Schnittstelle, also des datenverarbeitenden Programms, die gleichen Daten auf unterschiedlichen Medien unterschiedlich darzustellen. Die zugrundeliegende Datenstruktur kann erweitert werden, ohne dass das einen Einfluss auf die Darstellung hätte. Da XML im Grunde lediglich eine Textdatei ist, kann sie auch problemlos kopiert, versendet und vervielfältigt werden. Der Inhalt der Datei ist dabei leicht zu erfassen, da normalerweise die Struktur des Dokumentes klar ist.

XML funktioniert datei- und systemübergreifend

Für den Anwender hat XML einen großen Vorteil: XML funktioniert für alle Bereiche. Sogar Zeichnungen, Grafiken und Datenbanken können als XML angelegt werden. Bei diesen Formaten ist die Bindung von Dateitypen an bestimmte Programme noch gravierender.

Ein weiterer Vorteil ist die systemübergreifende Funktionalität. Der Zeichensatz, der für XML verwendet wird, ist auf die Zeichen beschränkt, die überall auf der Welt von jedem System gelesen werden können. Egal ob auf Mac, Unix oder Palm: Die Daten können von jedem System ausgelesen werden.

Weitere Informationen zum Thema XML finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Markup_Language