SPS

SPS bedeutet speicherprogrammierbare Steuerung

SPS ist die Abkürzung für Speicherprogrammierbare Steuerung. Bis etwa 1980 wurden in der Industrie Motoren, Ventile und andere Aggregate mit Schützen, das sind grosse Relais, gesteuert. Eine solche elektrische Schaltung war aber kompliziert und aufwändig zu ändern. Dann kam die SPS (engl. PLC Progammable Logic Control) und brachte eine große Veränderung: Softwarentwicklung kam in die Automatisierungstechnik hinein. Eine SPS ist ein kleiner Computer, der aber weder über Tastatur noch Bildschirm verfügt. Die Aufgabe der SPS besteht darin, mithilfe von Signalen von Schaltern und Sensoren bestimmte logische Verknüpfungen herzustellen und dann bestimmte Signale an Ausgänge auszugeben. Diese Ausgänge werden an Schütze, Ventile etc. weitergeleitet. Eine Verknüpfung ist beispielsweise: Wenn ‚Taster gedrückt‘ und ‚Lichtschranke frei‘ dann ‚Motor ein‘. Programmiert wird eine solche SPS-Steuerung auf einem normalen PC mit einer zur SPS passenden Entwicklungsumgebung. Die Sprache der ersten SPS ähnelt der eines Assembler. Heute ist als Sprache der SPS aber auch C und PASCAL verfügbar.

SPS ermöglicht es Maschinen miteinander zu kommunizieren.

Ist das Programm oder auch Teile davon fertig erstellt, wird es einfach in die SPS übertragen. Nach und nach lernte die SPS die Kommunikation mit anderen SPS, Barcodelesern, Druckern und auch mit PCs. Das war ein historischer Quantensprung, denn von nun an blieben Maschinen nicht mehr stur und dumm sondern wurden flexibel, “dachten mit” und konnten miteinander kommunizieren. Die SPS-Steuerungen können heute mit Daten umgehen, die von anderen Rechnern erzeugt werden. Im Gegensatz zur (früheren) Hardware-„Verdrahtung“ werden heutzutage die meisten Maschinen-Steuerungen per Software angesteuert. Sie sind auf diese Weise sehr viel flexibler und bieten erheblich mehr Funktionen.

Weitere Informationen zum Thema SPS gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherprogrammierbare_Steuerung