PlugIn

PlugIns erweitern Programme um zusätzliche Funktionen

Mit Hilfe von Plugins, Addons oder Addins lassen sich viele Programme um zahlreiche Funktionen erweitern. Einfach ausgedrückt: Ein Plugin ist ein Zusatzprogramm, das an ein anderes Rechnerprogramm angeschlossen wird und dieses ergänzt. Das bedeutet: Ein Plugin ist eine selbstständige Software, die Funktionen beinhaltet und Rechnungen und Operationen bereit stellen kann. Das kann über eine Schnittstelle geschehen, also ein Interface. Die Idee des Plugins ist, dass das Hauptprogramm nicht von vornherein den vollen Funktionsumfang hat. Durch diese Verschlankung lässt sich das Programm in aller Regel besser und schneller herunterladen, arbeitet problemloser und nimmt auch weniger Platz ein. Programme werden von unterschiedlichen Anwendern verschieden genutzt, entsprechend benutzt jeder andere Plugins um das Programm an seine persönlichen Standards anzupassen. Beispiele für Plugins sind beispielsweise Software-Synthesizer und -Effekte in Sequencer-Programmen, die den Sequencer um neue Sounds und Klang-Effekte bereichern oder Grafik-Effekte und Format-Erweiterungen in Bildbearbeitungs-Software. Außerdem gibt es Browser-Plugins, die es dem Browser möglich machen, neue Formate zu verarbeiten.

PlugIns sind Videoplayer, pdf-Reader oder Software-Synthesizer

Der hauptsächliche Einsatzbereich von Plugins sind Programme, die verschiedene Arten von Dateien anzeigen. Das bekannteste Beispiel für Plugins aus dem Onlinebereich sind Plugins für den Browser. Je nach Nutzung muss der Browser bestimmte Arten von Dokumenten, Videos, Musik oder Flash anzeigen bzw. abspielen können. Wird ein bekanntes Plugin beim erstmaligen Öffnen einer neuen Dateiart benötigt, kann der Browser darauf hinweisen, und die Installation kann dann per Klick erfolgen. Andere Plugins müssen eventuell manuell installiert werden. Bekannte Browser-Plugins sind der Adobe Reader für pdf-Dokumente, der Adobe Flash Player für Flash-Animationen, Sun Java SE Runtime Environment für Java-Anwendungen oder der Adobe Shockwave Player. Zur Wiedergabe bestimmter Medien gibt es Browser-Plugins für die bekanntesten Player wie den Real Player, den Windows Media Player oder den Quicktime Player.

Nach ähnlichem Prinzip funktionieren Plugins für andere Arten von Programmen. Je nach Art der angedachten Nutzung fügt man die benötigten Plugins hinzu – zum Beispiel Bildbetrachtungsprogramme, Medienwiedergabeprogramme (Player) sowie Programme zur Bearbeitung von Audio-, Foto- oder Videodateien. Neben Plugins zur Darstellung bestimmter Dateitypen kann es auch Plugins für andere Arten der Programmoptik oder erweiterte Sprach- und Zeichenanzeigen geben. Plugins sind eigene Libraries und können in Form einer DLL-Datei der Host-Application hingefügt werden.

Weitere Informationen zum Thema PlugIn gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Plug-in