ODBC

ODBC bedeutet Offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit

ODBC ist die Abkürzung für Open Database Connectivity und heißt zu deutsch Offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit. ODBC ist eine standardisierte und universelle Datenbankschnittstelle von Microsoft, die SQL als Datenbanksprache verwendet. Sie sichert den Zugriff auf Daten in einer herogenen Umgebung aus relationalen und nicht –relationalen Datenbank-Managementsystemen. ODBC ist wie SQL datenbankunabhängig, übernimmt aber Funktionen, die SQL nicht eigen sind: Zum Beispiel muss der Nutzer überhaupt erst einmal eine Verbindung zur Datenbank herstellen.

ODBC ist eine universelle Datenbankschnittstelle von Microsoft

Auf der Grundlage der Call Level Interface-Spezifikation der SQL Access Group bietet ODBC eine offene und anbieterunabhängige Möglichkeit für den Zugriff auf Daten, die in einer Vielzahl von Personalcomputern, Minicomputern und Mainframe-Datenbanken gespeichert sind. ODBC bietet viele Möglichkeiten: Mit ODBC können Entwickler auf eine Anwendung gleichzeitig zugreifen, sich Daten anzeigen lassen und sie ändern  – und zwar aus mehreren unterschiedlichen Datenbanken.

ODBC ist eine zentrale Komponente der Microsoft Windows Open Services Architektur. Apple hat angekündigt, ODBC als zentrale Technologie künftig zu unterstützen. Das bedeutet: ODBC erhält wachsende branchenweite Unterstützung für Datenzugriffe via Windows und Macintosh.

Weitere Informationen zum Thema ODBC gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Database_Connectivity