Open Source

Open Source ist Software, die man gratis benutzen darf

Open Source bedeutet offener Quellcode und meint Software, die jeder nach Belieben studieren, benutzen, verändern und kopieren darf. Vor einem Vierteljahrhundert begann die “Freie Software” als eine kleine Gruppe von Programmierern sich gegen die Kommerzialisierung ihrer Arbeit aufzulehnen. Heute decken Open Source Programme große Bereiche des Internets ab und stehen in Konkurrenz zu großen Softwareunternehmen.

Open Source ist somit in gewisser Weise zu einer weltweiten sozialen Bewegung geworden, die dafür steht, nach der Software nun auch Wissen und Kultur für jedermann frei zugänglich zu machen. Von Open Access bis Creative Commons, von Wikipedia bis Edubuntu arbeiten Tausende Menschen weltweit über das Internet an einem kollektiven Schatz freien Wissens, entdecken neue Formen der Kooperation und des Gemeinsinns, und konterkarieren dabei alle Regeln von Urheberrecht und Wirtschaft.

Open Source ist kein markenrechtlich geschützter Begriff

Der Grundgedanke, der hinter der Open Source Bewegung im Bereich Software steht, ist, dass der Anwender mehr Rechte an der Software hat, im wesentlichen das Recht, das Programm nach Belieben weiterzugeben, das Recht, die Quelltexte zu erhalten, die Software zu verändern und in dieser Form auch an andere weiterzugeben sowie das Recht, die Software für jeden Zweck einzusetzen.

Nach ihrer Gründung 1998 versuchte die Open Source Initiative, Open Source als Markenzeichen schützen zu lassen. Das gelang jedoch nicht, weil der Begriff “Open Source” als zu allgemein angesehen wurde, um Markenschutz erlangen. Rein rechtlich gesehen kann deshalb heute jedermann Open Source definieren, wie er will.

Das hat in der Folgezeit allerdings zu Problemen darüber geführt, was nun als Open Source anzusehen ist und was nicht. Mittlerweile hat sich bei Anwendern aber ein breiter Konsens eingestellt, was Open Source ist. Wer Open Source Programme einsetzt, erwartet, dass ihm der Hersteller bestimmte Rechte einräumt – Rechte, wie sie die Open Source Initiative in ihrer Definition festlegt, wie sie die Free Software Foundation propagiert und wie sie die bekannten Open-Source-Lizenzen wie Apache oder Mozilla Public License einräumen.

Weitere Informationen zum Thema Open Source gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source.

und auf der Website der Open Source Initiative https://opensource.org/

Zur Open Source Initiative  gibt es auch auf Wikipedia einen Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Initiative

OpenCart

OpenCart ist ein plattformunabhängiges Shopsystem für Einsteiger

OpenCart ist – ebenso wie Magento oder Gambio – ein plattformunabhängiges Onlineshop-System. OpenCart wird seit 2008 entwickelt, und zwar von Daniel Kerr und Tuen Mun. OpenCart ist einfach zu handhaben und erfordert nur kurze Einarbeitungszeit, deshalb eignet es sich vor allem für kleinere Shopbetreiber und Anfänger auf dem Gebiet des E-Commerce. Das PHP-basierte System basiert auf einem MVC-Framework und setzt auf einer My-SQL-Datenbank auf. Durch Verwendung einer Template Engine sind Nutzer sehr frei bei Gestaltungsmöglichkeiten des Designs. Je nach Bedarf können Anwender beispielsweise durch Zusatzmodule die Anbindung an Paypal für den Transaktionsprozess oder andere Dienstleister realisieren. OpenCart hat wie Magento ebenfalls eine starke Community um sich, die ständig an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Systems arbeitet und durch Tutorials im Web die Informationsbeschaffung erleichtert.

OpenCart ist Open Source und bietet viele Vorteile

Die Vorteile von OpenCart im Überblick: OpenCart ist ein Open Source Shopsystem ohne Nutzerbegrenzung, es ist in der Programmiersprache PHP geschrieben und ist einfach in Nutzung, Einrichtung, Inbetriebnahme und Verwaltung. Möglich ist eine Einbindung von Zahlungsmodulen von Drittanbietern wie beispielsweise PayPal. OpenCart realisiert eine hohe Verfügbarkeit von Modulen und Erweiterungen, hat eine Funktion für verschiedene Sprachen und Währungen und nutzt Templates für Produkt-Updates, die leicht ohne Programmierkenntnisse eingepflegt werden können. Die Nachteile von OpenCart: Der Funktionsumfang beschränkt sich auf die Standardfunktionen, es ist nur eine eingeschränkte Suchmaschinenoptimierung möglich.

Weitere Informationen zum Thema OpenCart gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/OpenCart

Oder auf der Website des Herstellers –in englisch – unter http://www.opencart.com/

OpenCMS

OpenCMS ist ein Website Content Management System

OpenCMS ist ein einfach anzuwendendes Website Content Management System von Alkacon Software. OpenCMS ist Open Source verfügbar, das bedeutet: Jeder kann es nutzen, ohne Lizenzgebühren zu bezahlen. OpenCMS unterstützt weltweit seine Nutzer darin, Websites schnell und effizient zu erzeugen und zu verwalten.

Die vollständig Browser-basierte Benutzerschnittstelle bietet konfigurierbare Editoren für Inhalte mit fest definierten Feldern. Alternativ können auch Inhalte mit einem speziellen Editor erstellt werden, der Office-Anwendungen ähnlich ist. Eine Template Engine sichert ein Corporate-Layout auf der gesamten Website und den W3C-Standard für den gesamten Inhalt.

OpenCMS beruht auf den Skriptsprachen Java und XML. Die Software kann in einer Open Source-Umgebung wie Linux, Apache, Tomcat oder MySQL sowie auf kommerziellen Komponenten wie Windows NT, IIS, BEA, Weblogic oder Oracle laufen. Als echte Open Source Software ist OpenCMS lizenzkostenfrei.

OpenCMS ist Open Source verfügbar und wird ständig weiterentwickelt

Die Ursprünge von OpenCMS liegen bei Alexander Kandizor,  der 1994 mit der Entwicklung begann. Zunächst als  innerbetriebliche Webagenturlösung angedacht, erschien im März 2000 eine erste Open Source Version. Seit 2002 wird OpenCMS von der von Alexander Kandizor gegründeten Alkacon Software GmbH vertrieben und weiterentwickelt. OpenCMS lässt sich über Module und Extensions erweitern. Dabei unterscheiden sich die beiden Varianten dadurch, dass Module direkt über die Administrationsansicht in ein laufendes CMS importiert werden können, während für Extensions Anpassungen an der Konfiguration des Systems erforderlich sind. Besonders im Bereich der Module gibt es eine Vielzahl von Entwicklern, die eine breite Auswahl zur Verfügung stellen. Es gibt zwar auch kommerzielle Angebote, aber zumeist sind diese kostenfrei herunterzuladen. Alkacon stellt verschiedene Dokumentationen für OpenCMS zur Verfügung. Eine „Guided Tour“ soll den Einstieg erleichtern und den Funktionsumfang des Systems vorstellen. Darüber hinaus gibt es nach Versionen gegliederte Übersichten über neue Funktionen. Zudem existiert ein ein umfangreiches Wiki, das Antworten auf die meisten Fragen bietet. Neben den öffentlich zugänglichen Informationen gibt es noch kostenpflichtige Angebote von Alkacon. Darunter fallen Supportverträge, die sowohl in einer unbegrenzten Variante, als auch in auf eine festgelegte Zahl von Anfragen begrenzten Paketen angeboten werden.

Weitere Informationen zum Thema OpenCMS gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/OpenCms und auf der Website http://www.opencms.org/de/

OpenERP

OpenERP ist eine Unternehmenssoftware mit breiten Einsatzmöglichkeiten

OpenERP ist eine webbasierte Unternehmenssoftware, die als Open Source Alternative zu Microsoft Dynamics, SalesForce, Sugar CRM oder ähnlichen Systemen gilt. Breite Einsatzmöglichkeiten verbunden mit einer einfachen Konfigurierbarkeit durch einen Administrator sind Vorteile der Software. Wünsche wie spezifische Felder oder Anpassungen an spezielle Prozesse sind rasch konfiguriert und innerhalb kurzer Zeit im Tagesgeschäft einsatzbereit.

Das System ist als Open Source Software erhältlich. Für den Betreiber fallen keine Lizenzkosten an und der Programmcode ist frei zugänglich. Möglich sind Anpassungen im Code oder Entwicklung von Modulen, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

OpenERP ermöglicht die Integration eigener Verkaufsphasen, einfache Auswertungen und Übersichten, das Importieren von Kontakten aus LinkedIn, die Integration von E-Mail und Erstellung von Leads und Kontakten aus E-Mails und Kampagnen. Möglich ist damit auch eine tabletoptimierte Kassenoberfläche für den Ladenverkauf, verbunden mit Kundendaten, Lagerbewirtschaftung und automatischen Lieferantenbestellungen. OpenERP ermöglicht auch die     Organisation von Aufgaben und Projekten, die Zuweisung von Aufgaben an verschiedene Mitarbeiter und die Zeiterfassung. Praktisch ist auch das Erfassen von Buchungen, die Anbindung zu anderen Modulen wie einer Kasse und die Integration von Bestellungen und Verkäufen für die Buchhaltung.

Es sind auch weitere Module verfügbar, wie z.B. Events, Fuhrparkmanagement, Integration von Google Drive, Payroll, eine Wissensdatenbank oder Kundenportale.

Die einzelnen Daten sind modulübergreifend, so sind bei der Firma des Kunden im CRM auch die Daten vom Debitoren- und Kreditorenkonto ersichtlich, die aktuellen Projekte und Helpdesktickets.

OpenERP heißt jetzt Odoo

OpenERP S.A., die Firma hinter OpenERP, hat 2014 den Namen des Open Source ERP-Systems in “Odoo” geändert. Grund dafür sind neue Funktionen und die Neupositionierung des Systems als Business App Suite.

Die neusten Module (u.a. ein Webseiten-Baukasten), die jetzt als Apps bezeichnet werden, und die jüngsten Entwicklungen gehen über das klassische ERP-System hinaus. Der ursprüngliche Name des ERP-Systems lautete “Tiny ERP” und wurde 2011 mit Veröffentlichung der Version 6.0  in “OpenERP” geändert. Version 8.0, die neue Basisfunktionalitäten mit sich bringt, wird unter dem neuen Namen “Odoo” weiter geführt.

Weitere Informationen zum Thema OpenERP gibt es auf der Website des Herstellers http://www.odoo-solution.com/Angebot.aspx und auf http://www.odoo-wiki.com/