C

C ist eine Programmiersprache für den Hardwarebereich

Die strukturierte Programmiersprache C wurde in den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Dennis Ritchie für das Betriebssystem Unix entwickelt. Heute ist dieses System eher unter dem Namen Linux bekannt. C als Programmiersprache ist vor allem in der Programmierung von Betriebssystemen oder Hardware gebräuchlich. C ist vor allem deshalb im Hardwarebereich so verbreitet, weil in C geschriebene Programme schnell laufen. C ist auch eine beliebte Einstiegssprache für Schüler und Studenten, die mit der Programmierung beginnen. Berufskollegs und Fachhochschulen lehren häufig im ersten Jahr C und steigen dann auf C++ um. C++ ist eine höhere Programmiersprache als C und bietet neben den Funktionalitäten von C noch das objektorientierte Programmieren. Die C Programmierung ist eine wichtige und häufig eingesetzte Programmiersprache bei der Hardware-Entwicklung, während C++ in der Software-Entwicklung eingesetzt wird.

C ist die Grundlage zahlreicher anderer Programmiersprachen

Wer C als Einstiegssprache in die Programmierung kennenlernt, der erfährt das allgemeine Konzept des Programmierens: Wozu braucht man Variablen und Funktionen? Was versteht man unter Pointer? Wie kann man Text am Bildschirm ausgeben? Alle diese Dinge werden durch das C Programmieren geläufig und verständlich. Anfänger erhalten ein Verständnis für das Programmieren, was wiederum Vorteile beim Einstieg in andere Programmiersprachen bringt, denn viele wichtige Sprachen verwenden den C-Stil bei der Schreibweise des Quellcodes. Dies bedeutet, dass Syntax und Grammatik artverwandter Sprachen einem C Programmierer schon geläufig sind. Solche Programmiersprachen, die den C-Stil enthalten, sind beispielsweise: C++ für die Software-Entwicklung, Perl für die Linux- und Web-Entwicklung, PHP für die Internet-Entwicklung, C# für die Software- und System-Entwicklung, Java für die Software-Entwicklung und JavaScript für die Web-Entwicklung.

 

Weitere Informationen zur Programmiersprache C finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/C_%28Programmiersprache%29

C#

C# ist eine Programmiersprache für das .NET Framework

C# (sprich: C sharp) ist eine von Microsoft entwickelte Programmiersprache, die eigens für das Framework .NET entwickelt wurde. C# greift Elemente der Programmiersprachen Java und C++ auf. C# ist eine objektorientierte Programmiersprache. Die wichtigste Alternative zu C# als Programmiersprache für .NET lautet Visual Basic, daneben gibt es noch weitere Programmiersprachen für .NET, die aber weniger bedeutsam sind.

Hinter der Entwicklung von C# stand die Idee, eine einfachere Sprache zu entwickeln, die auch für Anfänger geeignet ist. Ein weiteres Ziel, das mit C# verfolgt werden sollte, ist die Plattformunabhängigkeit der Programmierung.

C# wurde von den Programmiersprachen C++ und Java beeinflusst

Das „#“ könnte man in ein vierfaches Pluszeichen aufspalten (also C++++). Vor allem C++ und Java haben C# nämlich konzeptionell beeinflusst; es lassen sich aber auch Parallelen zu Visual Basic und Delphi finden. C# ist das Ergebnis eines Projekts, das Microsoft startete, nachdem Sun Microsoft Ende der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Weiterentwicklung von J++, einer Microsoft-eigenen Anpassung des von Sun entwickelten Javas, verboten hatte. Geistiger Vater von C# ist der Entwickler Anders Hejlsberg.

Weitere Informationen zum Thema C# finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/C-Sharp

C++

C++ ist eine Sprache zur objektorientierten Programmierung

C++ ist eine Programmiersprache zur objektorientierten und imperativen Programmierung, die Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Bjarne Stroustrup entwickelt wurde. Man kann C++ als eine Erweiterung der Programmiersprache C verstehen. C++ ermöglicht eine effiziente und maschinennahe Programmierung und eine Programmierung auf hohem Abstraktionsniveau. C++ ist eine sowohl imperative wie auch objektorientierte Programmiersprache. Objektorientierung heißt, dass man versucht, ein Programm wie in der “echten” Welt mit Hilfe von Objekten, die miteinander interagieren, zu modellieren. Imperatives Programmieren bedeutet, dass man dem Computer eine Reihe von Befehlen gibt, die festlegen, in welcher Reihenfolge etwas erfolgen soll.

Dass C++ sich in den vergangenen Jahren stark verbreitete, hat vor allem zwei Gründe: Die objektorientierte Programmierung ist eine gute Alternative zu den traditionellen Programmiertechniken und für große Software-Projekte eine passable Möglichkeit, Programme sowohl schreiben als auch warten zu können. Desweiteren enthält C++ den kompletten Sprachumfang von C, so dass für Programmierer, die mit C bereits vertraut waren, ein gleitender Übergang möglich war, sie auf ihre vorhandenen Kenntnisse aufbauen konnten und alle C-Routinen und C-Bibliotheken weiter verwenden konnten.

C++ eignet sich als Programmiersprache für große Softwareprojekte

Im Gegensatz zu anderen modernen Programmiersprachen wie Java und C# existieren in C++ einige Konzepte wie manuelle Speicherverwaltung und Zeigerarithmetik, die als komplex und fehleranfällig gelten. Daher ist es vermutlich insbesondere für Anfänger oft einfacher, zunächst die Grundlagen des Programmierens anhand von diesen anderen Sprachen zu lernen und dann erst später in C++ mit diesen komplexen Konzepten einzusteigen. Andererseits verschafft C++ Programmierern, die erst noch einsteigen, einen Überblick über elemantare Bestandteile von Programmiersprachen. Zudem ermöglicht es C++, effizientere Programme zu programmieren, da der Programmierer mehr Kontrolle hat als in anderen Programmiersprachen.

Weitere Informationen zur Programmiersprache C++ finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/C%2B%2B

CAD

CAD ist rechnergestütztes Konstruieren

CAD ist die Abkürzung von Computer Aided Design und das bedeutet so viel wie: rechnergestütztes Konstruieren. Das heißt: Mit CAD-Software kann man beispielsweise Bauteile dynamisch berechnen, Bewegungsabläufe grafisch simulieren oder schnell Zeichnungen erstellen – was vor allem für Architekten, Bauzeichner, Zahntechniker oder auch die Entwicklungsabteilungen in der Industrie von Vorteil ist. Durch CAD können Konstruktionszeiten deutlich verkürzt und Stücklisten automatisch generiert werden. Auch Konstruktionsänderungen können dank CAD schnell und ohne großen Aufwand durchgeführt werden. Mittlerweile ist in der CAD-Technik auch die räumliche Abbildung möglich geworden.

CAD ist ein Teilbereich des CAE (Computer Aided Engineering). Unter CAE fallen auch die Begriffe CAP (Computer Aided Planning), also Arbeitsvorbereitung und Methoden der Materialflussplanung. CAM (Computer Aided Manufacturing) sorgt für den Wareneingang, Transport und die Entsorgung. CAQ (Computer Aided Quality Assurance) ist die Bezeichnung für Prüfprogramme, Inspektion und Prototyping.

CAD wird in vielen Branchen eingesetzt und verkürzt Produktionszyklen

Ein großer Vorteil der CAD Systeme ist im Gegensatz zu den oftmals noch eingesetzten herkömmlichen Reißbrettern die Unabhängigkeit vom Standort. Einmal im CAD-System erzeugte Daten können via Internet/DFÜ übermittelt werden und so jegliche Entfernung überwinden. Diese Tatsache bietet auch weit voneinander entfernten Entwicklungs- und Konstruktionsteams die Möglichkeit der virtuellen Zusammenarbeit. Ein weiterer Pluspunkt: Kleine Änderungen können sehr schnell eingearbeitet werden und man hat wieder ein optisch einwandfreies „Papier-Orginal“ oder man kann bei entsprechender Strukturierung der Zeichnung Informationen beliebig ein- oder ausblenden. Weitere Vorteile ergeben sich, wenn man mit Zusatzsoftware weitere Funktionen ermöglicht, wie z.B. Zeichnungsverwaltung, automatische Generierung von Stücklisten, Übernahme der Geometriedaten für die Programmierung oder ein Berechnungsprogramm.

Neue 3D-Systeme machen das Generieren eines dreidimensionalen Objekts möglich, das anschließend in zweidimensionale Ansichten projiziert und in diesen weiter bearbeitet werden kann. Die Features dieser meist modular aufgebauten Softwarelösungen reichen von herkömmlicher dreidimensionaler Darstellung über photorealistische und präsentationsfähige Rendering Engines.

Innerhalb des Produktentstehungsprozesses bilden CAD-generierte Daten die Basis für viele angegliederte Systembausteine. In diesem Zusammenhang sind z.B. Rapid Prototyping-Systeme auf dreidimensionale Daten angewiesen, um entsprechende Modelle fertigen oder überprüfen zu können. CAD-Systeme können in komplexeren Netzwerken mit CAM oder CAQ verbunden werden, womit die Zeit der eigentlichen Produktentwicklung erheblich verkürzt werden kann.

Je nach Anforderung der Software und Komfortbedürfnis benötigt man für einen CAD Arbeitsplatz einen Rechner. Soll intensiv auf dem System gearbeitet werden, so sind Systeme mit zwei Grafikkarten oder einer dual Head Grafikkarte von Vorteil.

CAD bietet Funktionalitäten zur Konzeption wie Analyse, Berechnungen und Ausarbeitung, aber auch zur Dokumentation wie Fertigungszeichnungen, Zusammenbauzeichnungen, Übersichtszeichnungen, Stücklisten, Funktionspläne und Schaltpläne. In den letzten Jahren wird CAD verstärkt wie z.B. in der Eventtechnik auch zur Simulation angewendet.

Weitere Informationen zum Thema CAD gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/CAD

CAD CAM

CAD CAM ist computergestützte Konstruktion und Fertigung

CAD CAM-Verfahren sind computergestütze Verfahren zur Konstruktion und Herstellung verschiedener Dinge. CAD/CAM bedeutet: Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing. Diese beiden Programme werden in den Bereichen Konstruktion und Entwurf eingesetzt. Hier wird zunächst durch einen Computer eine Konstruktionsspezifikation erstellt und anschließend automatisch in eine computergesteuerte Fertigungsspezifikation um gesetzt. Das CAD CAM-Verfahren wird sehr häufig in der Zahnmedizin, bzw. Zahntechnik für Einzelzahnrestaurationen  wie Inlays, Onlays, Veneers, Kronengerüste und Kronen genutzt. Außerdem ist die Fertigung von Brückengerüsten unterschiedlicher Größe, Implantatsuprastrukturen, Primärteleskopen, Stegen sowie unterschiedlicher Verbindungselemente möglich. Herausnehmbarer Zahnersatz kann mit kommerziellen CAD CAM-Systemen bislang nicht hergestellt werden.

CAD CAM kommt häufig in der Zahnmedizin zum Einsatz

Erster Schritt bei der Vorgehensweise von CAD CAM-Verfahren in der Zahnmedizin ist die Digitalisierung. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Verfahren für die Datenerfassung. Für die Zahnmedizin beispielsweise bedeutet das: Angefangen von den Daten eines einzelnen Zahnes hängt es von der geplanten Restauration ab, ob und wenn ja, welche zusätzlichen digitalen Informationen z.B. über Nachbarzähne oder Gegenkiefer erfasst werden müssen.

Die erfassten digitalen Rohdaten müssen vor dem computergestützten Design der Restauration (CAD) bearbeitet werden, beispielsweise durch Filtern oder räumliche Zuordnung. Das Computer-Design der Restauration reicht vom einfachen Inlay bis zu aufwändigen Brückenkonstruktionen. Je nach Herstellungsverfahren muss die CAD-Restauration in maschinenverständlicher Sprache – in so genannte Fräsbahnen oder CNC-Bahnen – für Duplikatstümpfe, Formen oder die Restaurationen selbst umgesetzt werden. Damit beginnt der CAM-Part, nämlich die computergestützte Fertigung.

Die notwendigen Nachbearbeitungen hängen wiederum von Werkstoff und dem CAD CAM-System ab. Schließlich wird die Restauration am Patienten einprobiert, die Passgenauigkeit geprüft und die Restauration mit einem geeigneten Befestigungsmaterial eingesetzt. Das CAD CAM Verfahren kommt aber nicht nur in der Zahnmedizin, sondern überall dort zum Einsatz, wo 3 D-Modelle erstellt werden, wo man technische Konstruktionen erstellt oder Fertigungsprozesse oder Werkzeugverwaltung optimieren will.

Weitere Informationen zum Thema CAD CAM  gibt es auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Computer-aided_manufacturing