CSS

CSS nutzt man ergänzend zu HTML für die Gestaltung von Websites

CSS ist die Abkürzung von “Cascading Style Sheets”. Stylesheets sorgen für die Formatierung von HTML-Elementen und legen fest, wie Inhalte oder Bereiche dargestellt werden sollen. Mit CSS-Definitionen lassen sich Schriften formatieren, Hintergrundfarben und -bilder zuweisen, Elemente positionieren und anderes mehr.

Stylesheets sind als Ergänzung zu HTML gedacht und wurden vom Internet-Gremium W3C, das ist das World Wide Web Consortium, normiert. CSS-Design gehört neben verschiedenen anderen Technologien zu den Webstandards.

Ein großer Vorteil von CSS besteht darin, dass sich mit CSS Form und Inhalt trennen lassen. Der Seiteninhalt wird mittels HTML-Elementen strukturiert – das Aussehen der Elemente aber wird zentral in einer externen CSS-Datei definiert. Das bedeutet: HTML schafft die Struktur, CSS kümmert sich um die optischen Elemente.

CSS 2.1 war der Vorgänger von CSS3 als Stylesheet-Standard

Das Internet ist ständigen Veränderungen unterworfen: CSS 2.1 war lange Zeit Standard für Stylesheets, CSS3 ist nun dabei, diesen Standard abzulösen. Derzeit herrscht eine Übergangsphase.

CSS bietet generell viele Vorteile: CSS hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten als reines HTML. CSS eröffnet völlig neue Möglichkeiten und erlaubt anspruchsvolle Website-Layouts. Umständliche Tabellen und transparente GIFs sind nicht mehr notwendig, der Quellcode für Websites wird schlanker, die Entwicklung von komplexen Sites wird simpler. Werden Stylesheets in einer Extra-Datei notiert, verringert sich der Aufwand für Änderungen am Design erheblich, da sich die Arbeit auf die externe Formatvorlage beschränkt. Die Änderungen in der zentralen CSS-Datei können auch von allen Dokumenten übernommen werden. Auch Wartungskosten für inhaltliche Aktualisierungen auf den einzelnen HTML-Seiten verringern sich, da übersichtlicher Code einfacher und schneller bearbeitet werden kann.

HTML-Dateien werden kleiner, wenn sie nur noch aus strukturellem Markup bestehen. Außerdem verringern sich die Ladezeiten, da das externe Stylesheet nur einmal heruntergeladen und dann im Browser zwischengespeichert werden kann. Unterschiedliche Ausgabemedien wie PC, Tablet oder Smartphone können gezielt mit verschiedenen Stylesheets angesprochen werden. So lässt sich z.B. der Ausdruck auf Papier mit extra Anweisungen zu Seiten-Layout und Schrift und dem Ausblenden von Elementen sehr lesefreundlich gestalten.

Mit CSS kann man einheitliche Layouts auch für große Projekte umsetzen, denn die Formateigenschaften, die einmal an zentraler Stelle definiert werden, gelten für alle HTML-Dateien, die sich auf das Stylesheet beziehen. Das Corporate Design bleibt erhalten. Ein weiterer Vorteil der Nutzung von CSS ist folgender: Die Struktursprache HTML wird nicht durch Anweisungen zu Layout und Schriftgröße „verwässert“. Stattdessen wird der Seiteninhalt mit logischen Elementen wie Überschriften, Absätzen, Listen und ähnlichem strukturiert. So entsteht bedeutungsvoller Code: Inhalte werden gegliedert, logische Beziehungen hergestellt, Bedeutungen markiert: Die Elemente werden nach ihrer Funktion und Bedeutung ausgesucht und nicht nach ihrem Aussehen. Das ist möglich, weil die Elemente mit CSS überschrieben werden. Außerdem macht die Verwendung von CSS Websites suchmaschinenfreundlich und benutzerfreundlich.

Weitere Informationen zum Thema CSS finden Sie auf der Website der Wikipedia Enzyklopädie https://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets und auf der offiziellen Website des Herstellers https://www.w3.org/Style/CSS/